IT-Infrastruktur & Homelab
Proxmox, Unraid, NAS, Monitoring – wie ich meine eigene IT-Infrastruktur zuhause betreibe, optimiere und immer weiter ausbau.
Das Homelab: Wo Lernen auf echte Hardware trifft
Ein Homelab ist mehr als ein Spielzeug für Technikbegeisterte – es ist eine der besten Möglichkeiten, IT wirklich zu verstehen. Dinge kaputt machen, neu aufsetzen, optimieren und dabei jedes Mal etwas mitnehmen, das geht mit echter Hardware noch einmal anders als in der Cloud.
Bei mir läuft das Homelab auf zwei Systemen mit klar getrennten Aufgaben: Unraid auf einem leistungsstarken Serverrechner im Tower-Gehäuse für Storage und Medien, Proxmox auf einem kompakten Mini-PC für Virtualisierung und Experimente. Beide Systeme ergänzen sich hervorragend.
Was ich dabei lerne und was sich bewährt – das teile ich hier.
Mein Setup
Zwei Systeme, zwei Philosophien – perfekt aufeinander abgestimmt.
Unraid – Der Speicherriese
TOWER-SERVER / NAS & MEDIA
Ein leistungsstarker alter Rechner, neu verbaut in einem Intertech IPC 4U-4408 Servergehäuse und mit Unraid zum Leben erweckt. Unraid überzeugt hier durch sein flexibles Festplattenkonzept: Laufwerke unterschiedlicher Größe lassen sich problemlos mischen, und der Parity-Schutz sorgt für Datensicherheit ohne klassisches RAID-Zwangskorsett.
- ✦ Flexibles Festplattenarray mit Parity
- ✦ Docker-Container für Medien & Services
- ✦ Zentraler Datenspeicher im Heimnetz
Proxmox – Der Virtualisierungs-Knoten
MINI-PC / VIRTUALISIERUNG & EXPERIMENTE
Kompakt, leise, leistungsfähig: Ein Mini-PC mit ausreichend RAM und CPU-Leistung als dedizierten Proxmox-Host. Hier laufen VMs und LXC-Container für alle möglichen Dienste – von Pi-hole über Home Assistant bis hin zu Test- und Lernumgebungen, die ich nach Bedarf hochziehe und wieder wegräume.
- ✦ VMs & LXC-Container nach Bedarf
- ✦ Snapshots & einfaches Backup
- ✦ Kleine Stellfläche, geringer Verbrauch
- ✦ Ideal für Experimente & neue Dienste
Themen auf dem Blog
Server & Homelab
Wie man mit überschaubarem Budget eine echte Heiminfrastruktur aufbaut. Hardware-Auswahl, Betriebssysteme, erste Schritte mit Proxmox und Unraid – und warum ein Homelab eine der besten Investitionen in das eigene IT-Wissen ist.
NAS & Storage
Datensicherung, die wirklich funktioniert. Ich beleuchte verschiedene Storage-Konzepte, erkläre die Unterschiede zwischen RAID, Parity und Backup-Strategien und zeige wie ich meine eigenen Daten mit Unraid zuverlässig und flexibel verwalte.
Virtualisierung mit Proxmox
VMs und LXC-Container sind das Schweizer Taschenmesser des Homelabs. Ich zeige wie man Proxmox sinnvoll einsetzt, Ressourcen effizient aufteilt, Snapshots nutzt und neue Dienste gefahrlos testen kann – ohne Auswirkungen auf laufende Systeme.
DNS & Pi-hole
Pi-hole als netzwerkweiter Werbeblocker ist ein Klassiker – aber DNS kann noch viel mehr. Ich zeige wie man Pi-hole sinnvoll konfiguriert, lokale DNS-Einträge für Heimdienste nutzt und das Netzwerk damit spürbar sauberer und schneller macht.
Monitoring & Logging
Was man nicht misst, kann man nicht verbessern. Ich setze auf Grafana, Prometheus und Uptime Kuma um Systeme und Dienste im Blick zu behalten – mit Dashboards, die wirklich relevante Informationen liefern und Alarmen die rechtzeitig warnen.
Alles im Blick – rund um die Uhr
Ein Homelab das man nicht überwacht, ist wie ein Auto ohne Instrumententafel. Ich zeige wie man mit freien Tools eine vollständige Monitoring-Lösung aufbaut – von der Metrikerfassung bis zum fertigen Grafana-Dashboard.
Dabei geht es nicht darum, jede mögliche Metrik zu sammeln, sondern die richtigen Informationen zur richtigen Zeit sichtbar zu machen. Welche Services laufen? Wie ist die Systemlast? Gibt es Ausreißer die auf ein Problem hindeuten?
- Grafana + Prometheus für Systemmetriken
- Uptime Kuma für Service-Verfügbarkeit
- Alerting bei Ausfällen & Schwellwerten
- Zentrale Log-Auswertung
Mein Ansatz: Sinnvoll statt komplex
Ein Homelab muss nicht enterprise-komplex sein, um echten Mehrwert zu liefern. Mein Ziel ist es, Systeme aufzubauen die stabil laufen, wartbar bleiben und dabei wirklich etwas leisten – sei es als Lernumgebung, als zuverlässiger Datenspeicher oder als Plattform für Smart Home und andere Dienste. Weniger Spielerei um der Spielerei willen, mehr durchdachte Infrastruktur die dauerhaft funktioniert.
- Klare Aufgabentrennung zwischen den Systemen
- Stabilität und Wartbarkeit vor maximaler Komplexität
- Backup-Strategie die wirklich getestet wird
- Dokumentation als fester Bestandteil jedes Projekts
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Claude Mythos Preview: Das mächtigste KI-Modell, das nicht veröffentlicht wird Anthropic hat ein Frontier-Modell trainiert, das Tausende Zero-Day-Vulnerabilities in jedem großen Betriebssystem und Browser gefunden…
Bau dir dein eigenes Homelab
Ob du gerade deinen ersten Heimserver planst oder dein bestehendes Setup optimieren willst – ich freue mich über Fragen, Ideen und Diskussionen in den Kommentaren.