3D Druck
Von der ersten Schicht bis zum vollständig umgerüsteten Drucker – FDM, Filamente, Hardware-Mods und Alltagsprojekte aus echter Maker-Erfahrung.
Drucken, tüfteln, optimieren – und nochmal von vorne
3D Druck hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen – diese Möglichkeit, eine Idee am Rechner zu entwerfen und wenige Stunden später ein physisches Objekt in der Hand zu halten, fasziniert mich bis heute.
Was als einfacher Einstieg mit einem Ender begann, ist mittlerweile zu einem vollständig selbst umgerüsteten Drucker geworden: CANBus-Verkabelung, Linear Rails, und alles was dazugehört. Daneben läuft ein Bambu Lab Drucker für Projekte, bei denen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen.
Auf dieser Seite teile ich alles: die Erfolge, die Fehldrucke, die Upgrades und die Projekte, die am Ende wirklich nützlich sind.
Meine Drucker
Zwei sehr unterschiedliche Ansätze – beide mit ihren Stärken.
Custom Ender 5 Plus
DAS PROJEKT-GERÄT
Mein persönliches Tüftel-Objekt: ein Creality Ender 5 Plus, der über die Zeit kaum noch etwas mit dem Originalzustand gemein hat. CANBus-Verkabelung für sauberes Kabelmanagement am Toolhead, Linear Rails für präzisere Bewegungen und eine deutlich ruhigere Mechanik – hier steckt viel Zeit, viele Iterationen und noch mehr gelernte Lektionen drin.
- ✦ CANBus Toolhead-Verkabelung
- ✦ Linear Rails X/Y-Achse
- ✦ Custom Klipper-Konfiguration
- ✦ Großes Druckvolumen 350×350×400mm
Bambu Lab P1S + AMS
DER ALLTAGSDRUCKER
Wenn es schnell gehen soll und das Ergebnis auf Anhieb sitzen muss, kommt der Bambu Lab zum Einsatz. Kein langes Kalibrieren, kein Troubleshooting – einfach Datei rein, Druck starten und beeindruckend schnell ein tadelloses Ergebnis erhalten. Ein kompletter Gegenentwurf zum Custom-Ender, aber genau deshalb die perfekte Ergänzung.
- ✦ Hohe Druckgeschwindigkeit
- ✦ Automatische Kalibrierung
- ✦ Multi-Color mit AMS
- ✦ Zuverlässig & wartungsarm
Themen auf dem Blog
FDM Grundlagen
Schicht für Schicht zum fertigen Objekt. Ich erkläre wie FDM-Druck wirklich funktioniert, welche Parameter entscheidend sind und wie man typische Druckfehler systematisch vermeidet – ob als Einsteiger oder als jemand, der seinen Druck auf das nächste Level bringen will.
Hardware & Upgrades
CANBus, Linear Rails, neue Hotends, verbesserte Extruder – wann lohnt sich ein Upgrade wirklich, was bringt es in der Praxis und wie geht man die Umsetzung an? Ich dokumentiere meine Umbauten mit allen Details, auch den unerwarteten Problemen zwischendurch.
Filamente & Materialien
PLA, PETG, ASA, TPU – jedes Material hat seine Eigenheiten, seine optimalen Druckparameter und seinen richtigen Anwendungsfall. Ich teste Filamente verschiedener Hersteller und teile meine Eindrücke zu Verarbeitung, Qualität und Preis-Leistung.
Praktische Alltagsprojekte
Der 3D-Drucker ist für mich kein Selbstzweck – er löst echte Probleme. Halterungen, die es so nicht zu kaufen gibt. Ersatzteile, die nicht mehr lieferbar sind. Organizer, die genau in eine Schublade passen.
Ich zeige konkrete Projekte mit STL-Dateien, Druckeinstellungen und dem ehrlichen Fazit: War der Aufwand es wert? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?
- Smart-Home Halterungen & Gehäuse für DIY-Sensoren
- Kabelmanagement & Organizer
- Ersatz- und Verbesserungsteile für den Drucker selbst
- Funktionale Haushaltslösungen
Mein Ansatz: Verstehen statt nur drucken
Wer nur Dateien herunterlädt und auf Drucken drückt, verpasst das Beste am 3D Druck. Ich finde es deutlich befriedigender zu verstehen, warum ein Druck gelingt oder scheitert – und genau das versuche ich in meinen Beiträgen zu vermitteln. Nicht als trockene Theorie, sondern immer anhand konkreter Beispiele aus der eigenen Praxis.
- Druckparameter verstehen statt blind kopieren
- Upgrades mit echtem Mehrwert – kein Upgrade-Fetisch
- Fehldrucke als Lernmaterial, nicht als Niederlage
- Projekte mit echtem Nutzwert im Alltag
Aktuelle Beiträge zum 3D Druck
Maker unter sich
Hast du selbst einen Ender umgebaut, kämpfst du mit Stringing-Problemen oder willst du über ein Filament diskutieren? Ich freue mich über Kommentare und Austausch – der beste Teil der Maker-Community ist das Teilen von Wissen.